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Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens und Rahmenbedingungen

Die das Stadtwerk Regensburg GmbH ist geschäftsleitende Holdinggesellschaft ihrer 100%igen Tochterunternehmen das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH (SMO), das Stadtwerk Regensburg.Fahrzeuge und Technik GmbH (SFT), das Stadtwerk Regensburg.Bäder und Arenen GmbH (SBA) und das Stadtwerk Regensburg.Dienstleistungen GmbH (SDL). Zwischen der das Stadtwerk Regensburg GmbH und jedem dieser Tochterunternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die SMO erbringt mit ihren Bussen die Verkehrsleistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit den dazugehörigen allgemeinen Dienstleistungen im Namen und im Auftrag der Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV), an der sie mit 51 % beteiligt ist.  Die Geschäftstätigkeit der RVV ist Verlust bringend, da im Bereich des ÖPNV eine kostendeckende Bewältigung der übertragenen Aufgaben nicht möglich ist. Zur Abdeckung des Handelsbilanzverlustes besteht zwischen der RVV und der SMO ein Ergebnisabführungsvertrag, mit ihrem anderen Gesellschafter hat die RVV eine Zuschussvereinbarung getroffen.

Das Geschäftsfeld der SFT erstreckt sich vor allem auf die Betreuung von Fuhrparks der öffentlichen Hand. Die wichtigsten Geschäftskunden sind die SMO und die Stadt Regensburg.

Die SBA ist Betreiberin der drei Regensburger Bäder, des Sauna-Paradieses im Westbad sowie der Donau-Arena (Eisstadion mit multifunktionaler Nutzung). Außerdem bewirtschaftet und betreibt die SBA die Arena Regensburg; es handelt sich hierbei um ein Fußballstadion, dessen Eigentümerin die Stadt Regensburg (vertreten durch den Regiebetrieb Arena Regensburg) ist. Daneben hält die SBA mit 64,52 % eine Beteiligung an der REWAG REGENSBURGER ENERGIE- UND WASSERVERSORGUNG AG & CO KG (REWAG KG), die in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung sowie Telekommunikation tätig ist.

Die SDL firmierte bis 23.01.2019 unter das Stadtwerk Regensburg.Logistik GmbH (SLO). Die SLO betrieb bis Ende des Jahres 2018 im Westhafen Regensburg als Kerngeschäfte die Lagerung und den Umschlag von Getreide und Futtermitteln sowie die Betreuung der Personenschifffahrt mit deren Ver- und Entsorgung an der städtischen Personenschifffahrtslände. Zu Beginn des Jahres 2019 wurden aus wirtschaftlichen Gründen die unprofitablen Geschäftsbereiche aufgegeben. Gleichzeitig wurden die profitablen Geschäftsfelder (z. B. Personenschifffahrt) auf die das Stadtwerk Regensburg GmbH überführt. Seit der Umfirmierung ist der neue Gegenstand der SDL im Rahmen kommunaler Aufgabenerfüllung nunmehr die Bewirtschaftung von Parkierungsanlagen.

Weitere direkte Beteiligungen bestehen an der REGENSBURGER ENERGIE- UND WASSERVERSORGUNG AG (REWAG) mit 64,52 %, an der R-KOM Regensburger Telekommunikationsverwaltungsgesellschaft mbH (R-KOM GmbH) mit 24,70 % sowie an der R-KOM Regensburger Telekommunikationsgesellschaft mbH & Co. KG (R-KOM KG) mit 24,70 %. Die REWAG ist persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der REWAG KG. Die R-KOM GmbH ist insbesondere als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der R KOM KG tätig. Der R-KOM KG obliegt das Errichten und Betreiben von Telekommunikationsnetzen und das Erbringen von Telekommunikationsdienstleistungen.

Die das Stadtwerk Regensburg GmbH betreibt im Hauptgeschäft drei öffentliche Parkgaragen sowie die Verwaltung und Betriebsführung der Park&Ride-Anlage Westumgehung. Außerdem betreut sie seit Beginn des Jahres 2019 die Personenschifffahrt mit deren Ver- und Entsorgung an der städtischen Personenschifffahrtslände. Die Bauten des ehemaligen Stadtlagerhauses im Westhafen stehen  im Eigentum der das Stadtwerk Regensburg GmbH, die diese bis Ende des Jahres 2018 an die SLO verpachtet hatte. Weiterhin ist die das Stadtwerk Regensburg GmbH Dienstleister für das Immobilienmanagement ihrer Tochtergesellschaften. Bei der das Stadtwerk Regensburg GmbH waren zum Bilanzstichtag 30 (Vorjahr: 25) Mitarbeiter beschäftigt.

Die Gesellschaft orientiert sich im Rahmen ihrer Tätigkeit am vom Aufsichtsrat genehmigten Wirtschaftsplan, bestehend aus dem Erfolgs-, Investitions-, Finanz- und Stellenplan. Die zentrale Steuerungsgröße stellt dabei das Jahresergebnis dar, welches von den abgeführten Gewinnen bzw. den zu übernehmenden Verlusten der 100%igen Tochterunternehmen erheblich beeinflusst wird. Im Rahmen des unterjährigen Berichtswesens erfolgt ein Plan-Ist-Vergleich, bei dem Abweichungen systematisch untersucht werden. Die das Stadtwerk Regensburg GmbH kann auf absehbare Zeit kein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Die Gesellschafterin muss sich mittelfristig, und dies mit zunehmend negativer Tendenz, auf zu leistende Kapitaleinlagen einstellen, was bei den Haushaltsplanungen der Stadt Regensburg entsprechend berücksichtigt wird.