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Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens und Rahmenbedingungen

Die Regensburger Badebetriebe GmbH wurde am 04.06.2018 umfirmiert in die das Stadtwerk Regensburg.Bäder und Arenen GmbH (SBA). Sie ist ein 100%iges Tochterunternehmen der das Stadtwerk Regensburg GmbH (Firmierung bis 04.06.2018: Stadtwerke Regensburg GmbH), Regensburg. Zwischen diesen beiden Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die SBA ist Betreiberin der drei Regensburger Bäder, des Sauna-Paradieses im Westbad sowie der Donau-Arena (Eisstadion mit multifunktionaler Nutzung). Infolge des EU-Beihilferechts hat der Regensburger Stadtrat im Februar 2014 den Betrauungsakt der Stadtwerke Regensburg GmbH (Firmierung seit 04.06.2018: das Stadtwerk Regensburg GmbH) für den Betrieb der Bäder und der Donau-Arena einstimmig beschlossen. Der entsprechende Gesellschafterbeschluss erfolgte am 28.03.2014. Die SBA bewirtschaftet und betreibt außerdem die Arena Regensburg; es handelt sich hierbei um ein Fußballstadion, dessen Eigentümerin die Stadt Regensburg (vertreten durch den Regiebetrieb Arena Regensburg) ist. Bei der SBA waren zum Bilanzstichtag 60 Mitarbeiter (Vorjahr: 53 Mitarbeiter) beschäftigt, wobei längere Abwesenheiten unberücksichtigt blieben. 

Die SBA ist mit 64,52 % am Kommanditkapital der REWAG REGENSBURGER ENERGIE- UND WASSERVERSORGUNG AG & CO KG (REWAG KG), Regensburg, beteiligt. Die REWAG KG ist in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung sowie Telekommunikation tätig.

Die Gesellschaft orientiert sich im Rahmen ihrer Tätigkeit am vom Aufsichtsrat genehmigten Wirtschaftsplan, bestehend aus dem Erfolgs-, Investitions-, Finanz- und Stellenplan. Die zentralen Steuerungsgrößen stellen das Ergebnis aus der eigenen Geschäftstätigkeit sowie die Beteiligungserträge aus der REWAG KG dar. Der kostendeckende Betrieb der Bäder und der Donau-Arena ist aufgrund der gemeinwirtschaftlichen Preisfestlegung nicht möglich. Sofern das Defizit in diesem Bereich höher ausfällt als prognostiziert oder falls die REWAG KG geringere Überschüsse erwirtschaftet als geplant, wird das grundsätzliche Ziel des Mutterunternehmens, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, gefährdet. Im Rahmen des unterjährigen Berichtswesens erfolgt ein Plan-Ist-Vergleich, bei dem Abweichungen systematisch untersucht werden.

Geschäftsverlauf

Folgende Betriebsleistungen wurden erbracht:

Anzahl Betriebstage 2018 2017
Westbad 351 351
Hallenbad 316 316
Wöhrdbad 133 125
Sauna-Paradies im Westbad 351 351
Donau-Arena 310 296

 

 

Badebesucher in Tsd. 2018 2017
Westbad 469 445
Hallenbad 101 101
Wöhrdbad 106 83

 

 

Saunabesucher in Tsd. 2018 2017
Sauna-Paradies im Westbad 64 67

 

 

Besucher Donau-Arena in Tsd. 2018 2017
Öffentlicher Eislauf 50 47
Veranstaltungen 97 67

Der Verlust aus dem Betrieb der Bäder und der Donau-Arena belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf 6,5 Mio. € und hat sich im Vergleich zur Vorperiode um 0,4 Mio. € verringert. Der Rückgang beruht dabei hauptsächlich auf den um 0,7 Mio. € gestiegenen Umsatzerlösen. Ursachen hierfür sind Besucheranstiege im Freibadebetrieb aufgrund des außergewöhnlich sehr guten Sommerbadewetters, Preisanpassungen bei  den Bädern zum 01.01.2018 sowie deutliche Zuwächse bei den Veranstaltungsbesuchern in der Donau-Arena. 

Die REWAG KG, an deren Kommanditkapital die SBA mehrheitlich beteiligt ist, erzielte in der Berichtsperiode erneut ein sehr gutes Ergebnis. Der Jahresüberschuss fiel mit 23,4 Mio. € um 1,6 Mio. € höher aus als geplant. Im Vorjahr erwirtschaftete die REWAG KG einen Gewinn von 23,2 Mio. €. Das Finanzergebnis der SBA ist durch die Beteiligungserträge aus der REWAG KG mit 14,8 Mio. € (Vorjahr: 14,6 Mio. €) positiv beeinflusst.  

Insgesamt war die wirtschaftliche Entwicklung der SBA im Geschäftsjahr 2018 sehr zufriedenstellend. Der an die das Stadtwerk Regensburg GmbH abzuführende Gewinn beträgt 8,4 Mio. € (Vorjahr: 8,0 Mio. €) und liegt damit um 2,0 Mio. € über dem Planansatz. Die Defizite aus dem Betrieb der Bäder und der Donau-Arena fielen um 0,7 Mio. € bzw. 0,3 Mio. € geringer aus und der Beteiligungsertrag aus der REWAG KG fiel um 1,0 Mio. € höher aus als geplant.

 

 

Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Der an die SWR abzuführende Gewinn setzt sich wie folgt zusammen:

2018 2017
Mio. € Mio. €
Betriebliche Erträge 6,9 6,1
Betriebliche Aufwendungen - 12,7 - 12,1
Gewinnunabhängige Steuern - 0,2 - 0,1
= Betriebsergebnis - 6,0 - 6,1
Finanzergebnis 14,4 14,1
= Abzuführender Gewinn 8,4 8,0
(davon periodenfremd) (0,1) (0,0)

 

Die betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus den Umsatzerlösen von 5,7 Mio. € (Vorjahr: 5,0 Mio. €) sowie aus den sonstigen betrieblichen Erträgen von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Die Zunahme der Umsatzerlöse ist insbesondere auf gestiegene Besucherzahlen (Bäder und Donau-Arena) sowie höhere Preise (Bäder) zurückzuführen. 

Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

 

2018 2017
Mio. € Mio. €
Materialaufwand 4,1 3,8
Personalaufwand 3,9 3,7
Abschreibungen 2,9 2,8
sonstige betriebliche Aufwendungen 1,8 1,8

 

Die Zunahme der Materialaufwendungen resultiert vor allem aus höheren Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie aus gestiegenen Energiebezugs- und Unterhaltsaufwendungen. Die Personalaufwandsmehrung ergibt sich aus einer höheren Personalbeschäftigung, aus tariflichen Steigerungen sowie aus einem verstärkten Einsatz von Saisonhilfskräften in den Bädern. Die Abschreibungen enthalten wie in der Vorperiode außerplanmäßige Abschreibungen von 0,1 Mio. €,  die das Westbad betreffen.