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Lagebericht

 

Grundlagen des Unternehmens

Die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH wurde am 04.06.2018 umfirmiert in die das Stadtwerk Regensburg.Fahrzeuge und Technik GmbH (SFT). Sie ist ein 100%iges Tochterunternehmen der das Stadtwerk Regensburg GmbH (Firmierung bis 04.06.2018: Stadtwerke Regensburg GmbH), Regensburg. Zwischen diesen beiden Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Das Geschäftsfeld der SFT erstreckt sich vor allem auf die Betreuung von Fuhrparks der öffentlichen Hand sowie daneben auf die Nischenbereiche Elektronik, Feinmechanik und Atemschutz. Die wichtigsten Geschäftskunden sind die das Stadtwerk Regensburg.Mobilität GmbH (SMO) und die Stadt Regensburg. Bei der SFT waren zum Bilanzstichtag 62 (Vorjahr: 58) Mitarbeiter beschäftigt, wobei längere Abwesenheiten (z. B. wegen Krankheit) unberücksichtigt blieben.

Die Gesellschaft orientiert sich im Rahmen ihrer Tätigkeit am vom Aufsichtsrat genehmigten Wirtschaftsplan, bestehend aus dem Erfolgs-, Investitions-, Finanz- und Stellenplan. Die zentrale Steuerungsgröße stellt dabei der an die das Stadtwerk Regensburg GmbH abzuführende Gewinn dar. Planunterschreitungen gefährden das grundsätzliche Ziel des Mutterunternehmens, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Im Rahmen des unterjährigen Berichtswesens erfolgt ein Plan-Ist-Vergleich, bei dem Abweichungen systematisch untersucht werden. 

 

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der SFT ist hauptsächlich vom Auftragsvolumen ihrer beiden wichtigsten Geschäftspartner abhängig. Auf diesen Kundenkreis entfällt von allen im Berichtsjahr verrechneten Arbeitsstunden ein Anteil von rd. 82 % (Vorjahr: rd. 80 %), wobei sich die verrechneten Arbeitsstunden an die SMO um 4,1 % auf 45.030 Stunden erhöht und an die Stadt Regensburg um 3,2 % auf 6.166 Stunden vermindert haben. Insgesamt haben die im Geschäftsjahr 2018 verrechneten Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % auf 62.695 Stunden zugenommen. 

Der an die das Stadtwerk Regensburg GmbH abzuführende Gewinn von 84 T€ fiel um 136 T€ niedriger aus als geplant. Der Grund hierfür liegt hauptsächlich an einem im Vergleich zum Planansatz höheren Mitarbeiterstand (vorwiegend verursacht durch vorübergehende Doppelbesetzungen) und somit gestiegenen Personalkosten. Das geplante Auftragsvolumen von 63.000 verrechneten Arbeitsstunden wurde nahezu erreicht. 

Wirtschaftsbericht

 

Ertragslage

Der an die das Stadtwerk Regensburg GmbH abzuführende Gewinn setzt sich wie folgt zusammen:

2018 2017
T€ T€
Betriebliche Erträge 7.366 7.008
Betriebliche Aufwendungen - 7.279 - 6.594
Gewinnunabhängige Steuern - 2 - 2
= Betriebsergebnis 85 412
Finanzergebnis - 1 - 2
= Abzuführender Gewinn 84 410
(davon periodenfremd) (39) (30)

 

Die betrieblichen Erträge beinhalten nahezu vollumfänglich die Umsatzerlöse. Diese sind um 6,2 % auf 7.364 T€ angestiegen. Die Erhöhung ist insbesondere auf den Hauptkunden SMO zurückzuführen. Die Umsatzerlöse resultieren zu rd. 94 % (Vorjahr: rd. 95 %) aus Verrechnungen von Wartungs- und Reparaturleistungen.

Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus den Material- und Personalaufwendungen zusammen. Die Materialaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr produktionsbedingt sowie verursacht durch neuangeschaffte Arbeitskleidung aufgrund einer Markenumstellung um 9,8 % auf 2.515 T€. Die Personalaufwendungen haben um 8,9 % auf 4.017 T€ zugenommen. Dies ist neben der tariflichen Anpassung (+ 3,19 % seit 01.03.2018) auf einen höheren Personalstand (hauptsächlich wegen vorübergehenden Doppelbesetzungen in der Leitung) zurückzuführen. Die weiteren betrieblichen Aufwendungen (747 T€; Vorjahr: 614 T€) entfallen vor allem auf Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen (354 T€; Vorjahr: 335 T€) sowie auf Abschreibungen des Anlagevermögens  (108 T€; Vorjahr: 78 T€).

Das Finanzergebnis resultiert insbesondere aus Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.