Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz-Richtlinien zu.

Brief des Geschäftsführers

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Regensburg ist und bleibt eine wachsende Stadt. Dementsprechend herausfordernd sind die Aufgaben, die uns als Stadtwerk gestellt werden. Sei es im Bereich der Mobilität, der Bäder oder Arenen: Als Stadtwerk sind wir mittendrin, wenn es darum geht, die Bedürfnisse der Menschen in einer prosperierenden Stadt zu bedienen. 2019 war für uns als Stadtwerk ein Jahr, das uns einerseits sicherlich gefordert hat, andererseits aber auch die Weichen für einige neue Projekte gestellt hat, die perspektivisch auf uns zukommen werden und auf die wir uns schon jetzt sehr freuen. Exemplarisch sei an dieser Stelle die einstimmige Grundsatzentscheidung des Stadtrates für eine Stadtbahn genannt. Dieses Vorhaben, das bis zur Realisierung sicherlich ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen wird, wird die Mobilität in der Stadt und Region definitiv – im wahrsten Sinne des Wortes – auf neue Gleise setzen. Damit wird das künftige Rückgrat des ÖPNV geschaffen. Für uns bedeutet die Stadtbahn lange vor dem Betrieb schon jetzt eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg in der Planungsphase. Die ersten Hürden haben wir hier bereits gemeinsam genommen und blicken optimistisch auf die nächsten Schritte. Ebenfalls in 2019 vorangetrieben wurde der Sportpark Ost, eine Kombination aus Schwimmbad und Leichtathletikhalle, die auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Ludwig-Kaserne entstehen wird. Der Bedarf an Wasserflächen in Regensburg ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, zudem bedarf es für die ambitionierten Leichtathleten ebenfalls adäquater Trainingsmöglichkeiten. Im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes konnte Ende des vergangenen Jahres das weltweit renommierte Architekturbüro Behnisch aus Stuttgart als Sieger gekürt werden. Das Projekt Sportpark Ost steht also eigentlich in den Startlöchern.
Und dann kam Corona.
2019 mag also die Weichen gestellt haben, 2020 kann dagegen manchen Zeitplan wieder durcheinanderbringen. Die Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht abzusehen, wobei klar ist, dass wir als Stadtwerk einiges an Auswirkungen zu erwarten haben werden. Glücklicherweise hat die Politik bereits signalisiert, an vielen unserer Projekte festhalten zu wollen und auch deren Zeitschiene nicht zu verändern. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass im Falle einer neuerlichen Verschärfung der Krise auch das ein oder andere wieder auf den Prüfstand gestellt werden muss. Der Blick zurück auf das Jahr 2019 kann also durchaus wehmütig werden lassen. Die Spielräume waren deutlich größer und ein Agieren an vielen Stellen möglich, während aktuell auf die wenig erfreulichen Entwicklungen reagiert werden muss. Dennoch blicken wir als Stadtwerk mit einer gehörigen Portion Optimismus nach vorne: Wie eingangs beschrieben ist und bleibt Regensburg eine wachsende Stadt. Alleine diese Zutat bildet die Grundlage für den wiederkehrenden Aufschwung nach der Krise. Als Stadtwerk werden wir unseren Teil dazu beitragen, die hohe Lebensqualität in den Bereichen Mobilität und Freizeit heute und in Zukunft sicherzustellen.

 

 

Manfred Koller